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Sehenswürdigkeiten München



Münchner Freiheit

Kommt man in die bayerische Landeshauptstadt München ist ein Besuch des Stadtteils Schwabing mit der Leopoldstraße und seinen edlen Geschäften Pflicht. Der dort vorherrschende Platz ist die Münchner Freiheit. Bis 1998 hieß sie Münchener Freiheit; die Namensänderung geschah aufgrund eines Antrages aus der Bevölkerung und wurde durch den Stadtrat beschlossen. Hintergrund des Antrages war die Anpassung des Namens an den Sprachgebrauch. Die Münchner Freiheit liegt von Englischen Garten aus gesehen westlich. Er ist ein Knotenpunkt der U-Bahn-Linien 3 und 6 sowie ein Busbahnhof. Die derzeit im Bau befindliche Tram-Linie 23 soll ihren Ausgangspunkt ebenfalls von der Münchner Freiheit haben.
Ist die Namensanpassung von 1998 für viele Bürger nur eine Posse, die aber bei den Anwohnern zu nicht unerheblichen Kosten führte, war die Umbenennung des Platzes 1947 von Danziger Freiheit in Münchener Freiheit zum Gedenken an die Widerstandsgruppe Freiheitsaktion Bayern geschehen. Diese rief 1945 im sogenannten Fasanenkamp zum befaffneten Aufstand gegen die restlichen NS-Einheiten auf. Den Namen Danziger Freiheit hatte der Platz nur von 1933 an; vorher hieß er Feilitzschplatz. Die Umbenennung während der Diktatur der Nationalsozialisten geschah auf Verlangen der Verkehrszentrale Danzig. Diese hatten dazu aufgerufen, in großen deutschen Städten verkehrsreiche Plätze Danziger Freiheit zu nennen. Sie wollten damit ihrer Forderung nach den Status der Freien Stadt Danzig abgeändert haben. Sie beriefen dabei sich auf eine Rede von Propagandaminister Joseph Goebbel vor deutschen Fremdenverkehrsvertretern. Die Umbenennung dieser Plätze nach Ende des zweiten Weltkrieges war daher nötig und sinnvoll.
Eine deutsche Schlagerband benannte sich im Jahr 1980 ebenfalls nach dem Platz Münchener Freiheit.

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Hofbräuhaus München

"In München steht ein Hofbräuhaus...", wer kennt dieses Lied nicht. Auch wenn es mittlerweile auf der ganzen Welt Nachahmungsbauten gibt, ist doch keine Sehenswürdigkeit in Bayerns Hauptstadt München vor allem ausländischen Urlaubern so bekannt wie das Hofbräuhaus. Hier tummeln sich jeden Tag zahllose Amerikaner, Japaner, Chinesen, Engländer, Franzosen, Menschen aus aller Herren Länder und natürlich aus Bayern. Denn hier kann auch der Ur-Münchner sein Weißbier in besonderem Ambiete genießen. Und das in einem Haus, das auch in der Geschichte der Stadt immer eine Rolle gespielt hat.
Schon im Jahre 1589 gründete der Bayernherzog Wilhelm V. ein erstes Hofbräuhaus und ließ dort sein Bier brauen. 1644 wurde es vom Alten Hof an seinen heutigen Standort, das Platzl, verlegt. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Haus durch einen Neubau ersetzt, in dem ab 1830 auch eine erste Gastwirtschaft entstand, deren Eröffnung König Ludwig I. persönlich beiwohnte. Nachdem der Bau 1852 verstaatlicht worden war, wurde er Ende des 19. Jahrhunderts von Max Littmann im Stil der Neorenaissance umgebaut. So findet es der Besucher noch heute vor. Besonders berühmt wurde die "Schwemme" im Erdgeschoss des Gebäudes mit ihrer wunderbaren Gewölbemalerei. Dort finden an riesigen langen Tischen bis zu 1000 Menschen Platz.
Auch das Obergeschoss des Hofbräuhauses ist reizvoll. Hier befinden sich Festsaal und Trinkstube.
Im Sommer sitzen die meisten Gäste am liebsten im Hof, der idyllisch von Kastanien eingerahmt wird. Das Hofbräuhaus ist auch heute das Symbol für bayerische Lebensart und ein Ort, an dem jeder gerne Bier und Weißwurst genießt. Es ist wohl keine Übertreibung zu behaupten, dass das Hofbräuhaus das berühmteste Gasthaus auf der Welt ist.

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