Museumshafen FlensburgDer Museumshafen in Flensburg ist eine private Initiative und bemüht sich seit 1979 darum die traditionellen Segelschiffe zu erhalten. Hierbei handelt es sich bereits oft um Baudenkmäler. Es geht diesem Verein nicht um die großen Übersee Segelschiffe sondern um kleinere Segler, die als Berufsfahrzeuge von der Küstenfahrt eingesetzt wurden. Es handelt sich hierbei also um kleinere Frachtsegler, um Fischereischiffe und um Dienstschiffe vom Zoll und von den Lotsen. Auch Rettungskutter werden hier erhalten. Es geht diesem Museum darum die traditionellen Segelschiffe im Raum der Ostsee zu erhalten, dieses wird zum Teil durch den Museumsbetrieb finanziert wobei bemerkt werden muss, dass auch dieser mit gewissem Aufwand verbunden ist.
Wer sich also für kleinere Segelschiffe der Region interessiert, der sollte den Museumshafen in Flensburg unbedingt besuchen. Es geht hier nicht allein um die Schiffe, es geht auch um die Kameradschaft unter den Schiffsleuten. Die Schiffe werden restauriert, instand gehalten und sind einsatzbereit. Natürlich ist es etwas ganz anderes solch ein Schiff zu fahren, es handelt sich nicht um ein kleines, sportliches Segelschiff. Diese sind ursprüngliche Schiffe, die einem anderen Zweck als dem Freizeitsegeln dienten. Hierbei ging es darum notwendige Arbeiten zu verrichten. Dieses wären die Lotsen und der Zoll. Es ging auch darum den Lebensunterhalt zu bewerkstelligen, auf den Fischereischiffen. Hier wird der Museumsbesucher mit einem Stück der realen Vergangenheit einfacher Menschen konfrontiert.
Der Verein kümmert sich um insgesamt 16 Segelschiffe. Die meisten Segelschiffe haben einen Mast, einige zwei. Es lohnt sich also hier einmal vorbei zu schauen um sich mit einem Teil der Vergangenheit der Seefahrtsgeschichte der Stadt Flensburg vertraut zu machen.
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Museumswerft FlensburgIm Jahr 1996 wurde in Flensburg die Museumswerft gegründet. In den ersten Jahren musste diese Werft aber mehrfach umziehen bis sie 2001 wieder zu ihrem Ursprungsort zurückkehren konnte. Diese Werft ist aber nicht lediglich ein Museum, hier wird heute noch gearbeitet, so wie es vor 100 bis 200 Jahren üblich war. Es werden hier historische Segelschiffe nach uralten Plänen gebaut oder auch alte Segelschiffe restauriert. Hier geht es darum, dass uralte Handwerkskunst erhalten bleibt. Somit kann der Museumsbesucher nicht nur die historischen Schiffe besichtigen sondern auch eine urtümliche Handwerkskunst bewundern. Nicht nur dass, es gibt auch Bootsbaukurse an denen man als Laie teilhaben kann.
In der Museumswerft in Flensburg wird noch zünftig gearbeitet. Es werden sogar traditionelle Bootsbauer beschäftigt, die Lehrlinge ausbilden. Der Museumsbesucher erlebt hier den Alltag der Bootsbauer, so wie er sich vor gut 150 Jahren abgespielt hat. Würde eine Arbeit mit der Handkreissäge nur fünf Minuten dauern, hier nimmt man sich eine Säge und läst sich die Zeit zum Arbeiten.
Ein großes Ereignis im August 2009 war der Stapellauf der Dank Jagt. Baubeginn für dieses große Segelschiff war das Jahr 1999. Dieses Segelschiff ist nach den Plänen von 1794 gebaut worden. Es ist so gebaut worden, wie es auch 1794 gebaut worden wäre. Da es sich hier aber um ein Museum handelt und ein Schwerpunkt der Arbeit darin liegt die Besucher auf zu klären hat der Bau zehn ganze Jahre gedauert. Dieses Großprojekt war aber nicht alles an Segelschiffen, was in der Museumswerft gefertigt wurde und neue Projekte warten bereits.
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