Reeperbahn HamburgDie ungefähr 930 Meter lange Reeperbahn ist die zentrale Straße des als Rotlicht- und Vergnügungsviertel bekannten Hamburger Stadtviertels St. Pauli. Sie verläuft vom Millerntor zum im Stadtteil Altona gelegenen Nobistor. Von der Reeperbahn aus gelangt man zur Herbertstraße, der berühmten Bordellstraße, die parallel zur Reeperbahn verläuft und für Jugendliche und Frauen gesperrt ist, sowie die Seitenstraße Große Freiheit - die einige bekannte Musikclubs und Discotheken wie Große Freiheit 36, Kaiserkeller und Grünspan beherbergt.
Des Weiteren gelangt man von ihr aus auch auf den Hans-Albers-Platz. Auf der Reeperbahn selbst findet man den Spielbudenplatz um den sich das Panoptikum, das St. Pauli Theater, das Schmidt Theater und das Operettenhaus finden, und die berühmte Davidwache, dem Gebäude des Hamburger Polizeikommissariats 15, die durch Film und Fernsehen zum bekanntesten Polizeirevier Hamburgs geworden ist.
Bis 2001 wurde im Operettenhaus Andrew Lloyd Webber's Musical "Cats" aufgeführt. Es folgte von 2002 bis 2007 "Mamma Mia!", das ABBA-Musical. zur Zeit läuft dort "Ich war noch niemals in New York..." das Udo Jürgens Musical.
Der Spielbudenplatz selbst war lange der Schandfleck Hamburgs, nachdem Ende der 1960er ein- bis zweigeschossige Pavillons errichtet wurden, die eine stark unübersichtlich verwinkelte, enge Passage bildeten durch die große Hygiene- und Sicherheitsprobleme entstanden. Am 2. Juni 2006 wurde ein 9,7 Mio € teurer Umbau mit zwei einander gegenüber liegenden beweglichen Bühnen für Veranstaltungen auf dem Spielbudenplatz und der Reeperbahn offiziell eingeweiht.
Der Name Reeperbahn stamt von den so genannten Reepschläger, die für die Herstellung von Schiffstauen eine lange, gerade Bahn benötigen. Von den Hamburgern wird sie jedoch liebevoll "Kiez" genannt.
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Fischmarkt HamburgDer Fischmarkt ist definitiv eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Hansestadt Hamburg und ein "Muss" für jeden Touristen in der Stadt. Der am Elbufer zwischen Hafen- und der Großer Elbstraße gelegene Markt existiert bereit seit 1703. Neben der Bezeichnung "Hamburger Fischmarkt" hört man auch oft die Synonyme "St. Pauli Fischmarkt" oder "Altonaer Fischmarkt". Seit dieser Zeit findet der Fischmarkt jeden Sonntag, auch an allen Feiertagen, statt. Im Sommer öffnen die Pforten bereits um 5.00 Uhr morgens, im Winter dagegen beginnt die Handelsbörse erst zwei Stunden später. Traditionell schließt der Fischmarkt bereits um 09.30 Uhr. In der Sommerzeit besuchen durchschnittlich 70.000 Menschen pro Woche den Hamburger Fischmarkt, im Winter werden immer noch fast 10.000 Besucher gezählt. Nach Ende des Marktes zieht es viele Besucher noch auf einen Abstecher in die große, im Stil einer Basilika erbauten, Fischauktionshalle, in der es sich zu Live-Musik auch hervorragend brunchen lässt.
Obwohl der Name auf einen reinen Handelsplatz für Fischprodukte schließen lässt, werden auf dem Markt fast alle vorstellbaren Waren verkauft. Ein besonderes Highlight sind die Marktschreier, die ihre Waren lautstark und mit teils recht derben Sprüchen anpreisen. Insgesamt finden sich jeden Sonntag um die 300 Verkäufer auf ihren Plätzen ein, etwa 60 Prozent von ihnen gehören zum Kreis der Stammhändler.
Keiner der Händler erhält eine Gage vom Tourismus-Amt der Stadt Hamburg, auch die bekannten Schreier wie "Aal Dieter" leben ausschließlich von ihren Verkäufen. Mittlerweile ziehen zahreiche Marktschreier unter der Bezeichnung "Hamburger Fischmarkt" durch die Städte der Bundesrepublik und versuchen so, das einmalige Flair des Marktes zu transportieren.
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