Der Kurfürstendamm in BerlinDer Kurfürstendamm ist eine Hauptverkehrsstraße in Berlin. Die Straße führt über 3,5 Kilometer und liegt im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Der Kurfürstendamm reicht vom Breitscheidplatz in Charlottenburg und zieht sich bis zum Rathenauplatz in Wilmersdorf.
Der Kurfürstendamm wurde ursprünglich als Dammweg angelegt und diente als Weg für die Kurfüsrsten. Bis zum ersten Weltkrieg wuchs der Kurfürstendamm sehr schnell und wurde zur Vergnügungs-, Kaufzone des Westens. Auch gab es zu dieser Zeit viele kulturelle Kommunikationszentren auf dem Kurfürstendamm. In der Weimarer Republik erreichte diese Entwicklung schließlich ihren Höhepunkt. Während der Olympischen Spiele 1936 verlieh er der Stadt Berlin noch einmal den internationalen Flair und Glanz den er eins repräsentierte. Jedoch war dies nur die schöne Maske hinter den vielen Einschränkungen des Dritten Reichs. Die Verfolgung und Ermordung der Juden prägte der Kurfürstendamm mit und so verlor er während des Krieges entgültig seinen alten Geist. Während des kalten Krieges war der Kurfürstendamm das Symbol des Westens und stand für das Wirtschaftswunder. Nach dem Fall der Mauer und der Auflösung der DDR sank diese Bedeutung jedoch wieder sodass eine Rückbesinnung zu desen historischen Wurzeln Einzug hielt.
Nach der Schließung vieler Kinos und alten Cafes entwickelt sich der Kurfürstendamm heute immer mehr zur Einkaufsmeile Berlins. Mit seinen zahlreichen Geschäften und Einkaufsmöglichkeiten zieht er jährlich viele tausend Touristen an. Ebenfalls findet man am Kurfürstendamm einige gehobene
Hotels der 4 Sterne Kategorie.
Jedoch hat der Kurfürstendamm immernoch sein altes und romantisches Flair beibehalten. Der Kurfürstendamm erlebte die deutsche Geschichte in seiner schönsten aber auch in seiner grauenvollsten Art mit. Nicht nur deshalb zieht er die Menschen die auf ihm auf und ab gehen bis heute in seinen Bann.
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Der Checkpoint CharlieAls nach dem zweiten Weltkrieg die Stadt Berlin von den Siegermächten USA, Großbritannien, Sowjetunion und Frankreich in vier Zonen aufgeteilt wurde, stellte der Checkpoint Charlie einen wichtigen Grenzübergang zwischen der US-amerikanischen und der sowjetischen Zone dar.
Ebenso trennte der Checkpoint Charlie während der DDR-Zeit die Stadtteile Berlin-Mitte, während dieser Zeit zu Ostberlin gehörend und Berlin-Kreuzberg, das zum Westen gehörte. Zu dieser Zeit wurde der Checkpoint Charlie ein Symbol für Freiheit für DDR-Bürger. Hier gelang einigen Menschen die Flucht in den Westen, andere wiederum scheiterten auf tragische Weise. Der bekannteste Fall ist wohl jener Peter Fechters, der 1962 bei seinem Fluchtversuch vor den Augen des Westens verblutete.
Im Oktober 1961 standen sich am Checkpoint Charlie sowjetische und amerikanische Panzer gegenüber. Heute ist bekannt, dass beide Seiten den Befehl hatten diese im Notfall einzusetzen, was nicht auszudenkende Folgen für die Welt gehabt hätte.
1990 wurde der Checkpoint, zu deutsch "Kontrollpunkt", abgebaut und kann heute im AlliiertenMuseum in Berlin besichtigt werden.
Im Jahr 2000 entstand ein originalgetreuer Nachbau des Checkpoint Charlie, der mittlerweile zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins zählt.
2006 wurde auf dem Gelände eine Ausstellung eröffnet, die Besucher über verschiedene Aspekte der Trennung Berlins und Deutschlands informiert. In direkter Nähe befindet sich außerdem das Mauermuseum, in dem zum Beispiel Flucht-Requisiten präsentiert werden.
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